Wie du von Anfang an erfolgreich studierst.

Plötzlich Student. Bist du vorbereitet? Ready für das neue Abenteuer? Denn so schnell kannst du gar nicht schauen, da bist du mitten drin im Studentenchaos. Im Lernstress. Im Hinterherhinken. Doch ruhig Blut, hier findest du ein paar Tipps, damit du optimal und gut vorbereitet los starten kannst. Und nebenbei kommt es auch noch auf das richtige Mindset an, wenn du von Anfang an erfolgreich studieren willst.

 

Be serious about it.

Nimm dein Studium ernst. Mache es zu deiner Priorität. Bevor du überhaupt startest, sollte dir ganz klar darüber sein, warum du überhaupt studierst. Klingt eigentlich logisch, aber viele studieren aus den falschen Gründen. Was ist deine Leidenschaft? Was sind deine persönlichen Lebensziele? Diese Gründe bilden die Basis deiner Motivation. Und nur mit Motivation kommst du auch durch die schwierigen Phasen im Studium – und sei gewiss, diese werden kommen. Aber sei dabei ehrlich zu dir selbst. Lass dich nicht einfach im Strom treiben. Mache nicht etwas, nur weil es alle machen oder weil man es von dir verlangt. Weil du die Erwartung deiner Eltern erfüllen möchtest oder einfach, weil du dich auf einen gutbezahlten Job nach dem Studium fixierst. Setze dir Ziele. Habe einen Plan. Eine Strategie. Eine Zukunftsvision. Nur damit bleibst du on track und wirst die Kraft und Motivation finden durchzuhalten. Außerdem, was heißt erfolgreich studieren für dich überhaupt? Ich bin mir sicher, dass das jeder ein bisschen anders für sich definiert.

La dolce Vita.

Die Italiener müssen es ja wissen, wie das mit dem work-life-balance funktioniert. Und mit dem Pareto-Prinzip von Vilfredo Pareto schaffst du das auch. Gemäß dieser Zeitmanagement-Methode erzielt man durch 20 Prozent der Aufgaben (bzw. 20 Prozent der Zeit) 80 Prozent der Ergebnisse. Daher wird sie auch oft 80/20 Regel genannt. Aber wie soll das denn funktionieren?

Ganz einfach, du legst einfach die Priorität auf die wichtigen Teile eines Projektes. Indem du herausfindest, was tatsächlich erledigt werden muss und was eher „Zeitverschwendung“ ist, kannst du deine Arbeit strukturieren und besser einteilen. Du bist fokussierter und verwendest deine kostbare Zeit wirklich nur für Aufgaben, die es wert sind.

Dein Studium soll für die nächsten Jahre das A und O in deinem Leben sein. Das bedeutet nicht, dass dein Leben ab jetzt nur noch aus Vorlesungen und Lerntreffen besteht, sondern dass du dein Leben lediglich um dein Studium herum planst. Nicht umgekehrt. Sieh das Studium wie deinen Beruf, denn zu dem wird es bald werden.

Alles unter Kontrolle.

Auch wenn dein Studium Priorität hat, heißt das aber nicht, dass der Spaß zu kurz kommen muss. Klar ist es wichtig, sich Zeit für Freunde, Familie, sich selbst und andere Dinge zu nehmen, aber vernachlässige dadurch nicht dein Studium. Wenn eine wichtige Prüfung ansteht, lass die Party am Vortag sausen. Wenn du zeitlich hinterherhinkst, solltest du auf die neue Staffel von GoT erst einmal verzichten. Erkenne, wann das Studium Vorrang haben soll. Organisiere deinen Alltag, kenne deinen Lernrhythmus. Wie du am besten lernst. Wann dir das Lernen am leichtesten fällt. Teile deinen Lernstoff auf und stelle einen konkreten Plan zusammen, wann du was lernen möchtest und behalte so Fristen und Termine im Blick.

Einige nützliche Apps, die dich in deinem Hochschulalltag unterstützen können findest du im Blogartikel: Kurze Erholungsphasen und mehr Konzentration mit den richtigen Apps. Im Studium hat zudem der die Nase vorne, wer ein Profi ist im Überblicken, Erfassen, Organisieren und Einteilen. pfstudy hat dir auch hierzu ein paar hilfreiche Websites, Links und Apps zusammengestellt. –> Schau sie dir gleich an. Damit fällt es einfach auch mal Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben.

Die 3 „P“: Passiv-Pause-Pennen.

Lerne nicht einfach drauf los. Du fährst ja auch nicht einfach mit dem Auto los ohne ein Ziel. Lerne mit System, lerne mit Köpfchen. Lerne Passiv. Lerne im Schlaf. What?

Ja, lerne im Schlaf. Lies dir alles Gelernte vor dem Schlafen gehen nochmals durch. Wer abends lernt und danach schläft, behält 56% des Gelernten. Ja, so geht das also, das Lernen im Schlaf.

Have a break. Ohne Pausen sinkt die Leistung sehr schnell ab. Nach 30 Minuten Konzentration ist der Saft meist aus. Daher sollte man ab da einen 3-minütige break einlegen. Wieso 3 Minuten? Weil die ausreichen, um sich zu erholen, bei mehr beginnst du wieder den Faden zu verlieren. Nach 2 Stunden allerdings solltest du was anderes machen und deinen Kopf Ruhe gönnen.

Lerne passiv. Lerne in Etappen. Integriere viele kleine Lernhäppchen in deinen Tagesablauf. Beim passivem Lernen kombinierst du einfache Lerneinheiten mit körperlichen Routineaufgaben, bei denen du nur wenig oder gar nicht nachdenken musst. Wiederhole das Gelernte beim Zähneputzen oder Duschen. Klebe dir Post-its an die Wand deines WCs und lerne bei jeder Sitzung. Höre dir Podcasts auf deinem Weg zur Hochschule an oder wenn du auf den Zug oder Bus wartest. Nutze die kleinen alltäglichen Handgriffe, um dein Wissen zu festigen.

Dabei müssen diese Lernsessions gar nicht mehr als 15-30 Minuten betragen. Hauptsache ist, du hast Spaß am Lernen, findest deinen persönlichen Rhythmus und Lernmethoden, die dich unterstützen. Du lernst leichter im Team? Versuche doch mal eine Lerngruppe. Brauchst du die völlige Ruhe? Ein Stammplatz in der Uni-Bibliothek ist perfekt dafür. Das Umfeld ist nämlich auch ein entscheidender Faktor beim Lernen. Die wichtigste Regel hier: there are no rules. Egal ob im Café, im Park an der Uni oder bei dir zu Hause. Rhythmus, Methode und Raum müssen zu dir passen.

Das Wichtigste aber ist, dass du dich selbst nicht unter enormen Druck setzt, denn bei aller Liebe zum Studium, vergiss dabei nicht die Studentenzeit zu genießen, denn sie ist und wird es immer sein: die geilste Zeit deines Lebens.