#6 | Südweststadt, Dillweissenstein, Büchenbronn:
man gönnt sich ja sonst nix

Zum ersten Teil der Artikelreihe "Pforzheimer Stadtteile"

 

Ein großer Teil der Südweststadt nimmt das etwas noblere Viertel Rodgebiet ein. Ein sehr schönes Viertel mit prächtigen Stadtvillen, Herrenhäusern mit Vorgärten und schnieken Einfamilienhäusern. Dennoch lassen sich dort auch für Studenten erschwingliche Unterkünfte finden. Wer vor hat dort hinzuziehen, dem würde ich allerdings ein Auto empfehlen, da die Gegend am Hang liegt und je nachdem nicht unbedingt der nächste Supermarkt um die Ecke ist.

Hotspot: Ein Örtchen für einen gemütlichen Café oder einen leckeren Mittagstisch bietet dir das Rodensteiner. Halb Bar. Halb Restaurant. Im Sommer kann man es sich dort in dem wunderschönen Innenhof gemütlich machen. Danach am Ufer der Nagold flanieren oder Freunde im Park beim Grillen treffen.

Weiter in Richtung Südwesten schließt sich zunächst Dillweissenstein an und noch etwas entfernter Büchenbronn. Nicht mehr direkt in der Stadt Pforzheim. Miettechnisch vielleicht dennoch für den ein oder anderen interessant. Für meinen Geschmack etwas zu weit ab vom Schuss. Ist man nachts in der Innenstadt unterwegs, so bleibt einem meist nur das Taxi für den Nachhauseweg. Wer es allerdings ruhig und abgeschiedener mag, der ist hier sicher gut bedient.

An dieser Stelle sei auch SonnenbergSonnenhof und Wacholder erwähnt. Alle drei Teile liegen irgendwo im Dreieck zwischen dem Rodgebiet, Dillweisenstein und Büchenbronn.

Freizeit: Kein Stadtteil ohne Ausflugsziel. Der südwestliche Teil bietet zum einen den Büchenbronner Aussichtsturm. Man erreicht den 25m hohen Turm vom Hermannsee aus. Gebaut wurde er 1883 auf der Büchenbronner Höhe und bietet bei guter Fernsicht einen schönen Ausblick über den Nordschwarzwald bis hin zu den Vogesen und zur Schwäbischen Alb. Der wohl „höchste Punkt Pforzheims“.

Ebenso ist der Hermannsee mit dem Wildgehege einen Ausflug wert. Ursprünglich als Fischteich angelegt, erlangte er schnell Beliebtheit auch außerhalb der Fischerzunft. So wurde dort ein Restaurant, ein Kiosk und eine Minigolfanlage eröffnet. Selbst ein Boot kann man sich dort ausleihen. Im Wildgehege sieht man Dammhirsche, Mufflons und Wildschweine die sich Gute Nacht sagen.

Biker haben eine Vorliebe für die Südweststadt. Einer der beliebtesten Wander- und Radwege Pforzheims führt durch ein luftiges Waldareal vom Parkplatz an der Büchenbronner Straße zum Pfatschbach.

Insgesamt eine tolle Gegend. Schöne Plätze an der Nagold. Viele Hotpost zum Grillieren. Sporteln. Burgruinen: Hoheneck, Rabeneck und Kräheneck. Für Outdoor Activities einen Daumen hoch!


Blog-Reihe „Pforzheimer Stadtteile“:
Mit einem Klick gehts direkt zu dem jeweiligen Stadtteil.

#1 | Einleitung
#2 | Buckenberg, Haidach
#3 | Oststadt
#4 | Nordstadt
#5 | Weststadt, Arlinger, Brötzingen
#6 | Südweststadt, Dillweissenstein, Büchenbronn
#7 | Würm, Huchenfeld, Hohenwart
#8 | Eutingen, Mäuerach