Sch… auf Bücher schleppen

Thesis, Praxisprojekt,… ein riesen Bücherstapel hat sich in der Bibliothek angesammelt. Mit nach Hause schleppen? Beim nächsten Mal wieder alle Bücher neu zusammensuchen? Nein danke, weder noch…. Größere Projekte, umfangreiche Hausarbeiten, wer kennt das nicht. Hauptberuf Student kann ganz schön hart sein.

In der Bibliothek an der Hochschule Pforzheim.

Nach vielen Stunden des Sammelns, Grübelns, Lesens und vor allem des hartnäckigen Zusammensuchens der absolut wichtigsten Bücher für dein Großprojekt, stellst du am Ende des Tages fest, dass sich ein ordentlicher Bücherstapel vor deiner Nase angesammelt hat. Ob wohl alle Bücher relevant sind? Auf jeden Fall! Bücher mit nach Hause nehmen? Ganz bestimmt nicht! Da sind gewiss ein paar ganz schöne Brocken mit dabei. Zudem haben einige Bücher das nette und beliebte Siegel „nicht ausleihbar“.  Was tun? Morgen – nein, morgen hattest du eigentlich gar nicht vor an die Hochschule zu kommen – also Übermorgen einfach nochmal aufs Neue alle Bücher zusammensuchen? Da muss eine andere Lösung her – und die gibt es auch.

Lösung Eins.

Geht leider nur, wenn die Bücher auch alle ausleihbar sind. Bücher am Automat oder bei einer der netten Mitarbeiter auf das eigene Konto ausleihen, in einen BIB-Korb packen und dann ganz ganz lieb fragen, ob du den Korb bei ihnen im Regal bis zum nächsten Tag lagern darfst. Wenn nicht bereits schon 10 andere vollbepackte Bücherkörbe dort stehen, haben sie sicherlich nichts dagegen.

Lösung Zwei.

Unter deinem Bücherstapel befinden sich auch wichtige Bücher, die nicht ausleihbar sind? Kein Problem. Leg dir alle Bücher ordentlich zusammen, am besten irgendwo am Rand, wo sie niemanden stören. Mach dir einen Zettel mit den Angaben wie auf dem Bild und leg in auf den Bücherstapel. Am wichtigsten ist das Datum. Denn ohne Datum, werden die Bücher an ihren Platz verräumt. Könnte ja sein, ein Student braucht die Bücher gar nicht mehr und hat schlichtweg vergessen, dass er da noch einen Bücherstapel reserviert hat. Kein Datum, also auch kein Reservieren möglich. Wenn du also alles richtig angegeben hast, bleiben die Bücher in aller Regel auch da liegen, wo du sie hinterlässt. Bitte sei dir aber bewusst, dass das keine offizielle Regelung ist. Findet ein anderer Student ein Buch in deinem Stapel interessant – Pech gehabt.

Um die Nerven der anderen Studenten und die der BIB-Mitarbeiter aber nicht allzu sehr zu strapazieren solltest du diese zwei Möglichkeiten nur in die Tat umsetzen, wenn es sich wirklich um Großprojekte handelt. Was heißt „nicht offiziell“? Die BIB-Mitarbeiter haben zwar beide Möglichkeiten bestätigt, aber stell dir vor, das macht jeder Student so, dann würden wohl bald keine Bücher mehr in den Regalen stehen – deshalb „nicht offiziell“.

Ich wünsche euch viel Spaß bei euren Großprojekten !